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Herzlich willkommen bei kögel & pischos.

Ihr Ingenieurbüro für Bauwesen in Neu-Ulm. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere massiv gebauten Häuser interessieren. Gerne realisieren wir mit Ihnen Ihre Bauträume und -wünsche.

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Das Baugrundstück

Was sie beim Erwerb des Baugrundes beachten sollten, finden Sie in diesem Artikel.

Bevor sie den Kaufvertrag bei ihrem Wunschgrundstück unterschreiben, sollten Sie verschiedene Punkte prüfen, damit sie sich sicher sein können, auf Ihrem Traumgrundstück auch ihr Traumhaus zu verwirklichen.

Prüfen Sie den Bebauungsplan
Sehen Sie bei der zuständigen Gemeinde den Bebauungsplan ein. Dieser gibt Auskunft zu den erlaubten Dachformen und zulässigen Stockwerken, zu Größe und Form des Bauobjektes und den Mindestabständen zu Nachbargrundstücken. Der Bebauungsplan enthält die Vorgaben, an die Sie sich als Bauherr und ihr Architekt und Planer halten müssen.

Grundbucheintrag überprüfen
Im Grundbuch finden Sie alle Informationen über bestehende Hypothekenlasten, mögliche Vorkaufsrechte oder eingetragene Wegerechte. Ist das Grundstück schon erschlossen? Ist der Anschluss des Grundstückes an die Kanalisation, Energie- und Wasserversorgung sowie Telefon- und Kabelanschluss bereits erfolgt? Erschließungskosten können sich schnell auf mehrere Tausend Euro belaufen. Den Zeitaufwand für eine Erschließung eines unerschlossenen Grundstückes kann dauern und den geplanten Bautermin hinausschieben. Der Vorteil unerschlossener Grundstücke liegt meist am günstigeren Preis.

Grundstücksbeschaffenheit
Hanglagen müssen anders bebaut werden als ebene Flächen. Wie ist der Grundwasserstand? Was muss bei der Bauausführung beachtet werden. Eine Baugrunduntersuchung durch ein geotechnisches Büro ist in vielen Fällen durchaus ratsam.

Altlasten
Sind eventuell Altlasten auf dem Grundstück? Mit anderen Worten: Ist das Grundstück mit umweltgefärdenden Rückständen aus vorher bestehenden Gewerbe- und Industriebetrieben belastet. Wurden in diesem Bereich eventuell Abfälle gelagert oder deponiert?. Eine (kostenpflichtige) Anfrage beim zuständigen Altlastenkataster oder Bauamt kann hier Klarheit bringen. Auch die Umweltämter erteilen Auskunft darüber, ob ein Grundstück eine Altlastenverdachtsfläche ist. Bodengutachten kosten ca. 1 - 1.500 Euro. Da Sie als künftiger Eigentümer auch für die Altlasten verantwortlich sind, ist dieses Geld im Verdachtsfall gut investiert.

Wohnumfeld
Prüfen Sie auf Ihre Bedürfnisse hin die gebotene Infrastruktur, Freizeitangebot und verkehrstechnische Anbindung. Immer wichtiger werden die digitalen Kommunikationsleitungen. Ist deren Bandbreite auch in Zukunft ausreichend? Sind Kindergärten und Schulen in der Nähe? Bedenken Sie auch Beeinträchtigungen durch Lärm und Geruch von Industrie, Kläranlagen oder landwirtschaftlichen Betrieben.

Tatsächliche Kosten
Welche Kosten kommen zusätzlich auf Sie zu:
Maklergebühren: ca. 3,57 und 7,14% des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer.
Grunderwerbsteuer: Je nach Bundesland beträgt die Steuer zwischen 3,5 und 6,5 Prozent auf den Gesamtkaufpreis.
Notarkosten: Faustregel ca. 1,5 Prozent des Kaufpreises für Notar und Grundbuch.

Eine denkbare Alternative:
Erbbaurecht Alternative zum Grundstückskauf ist das Erbbaurecht. Der Bauherr pachtet von einem Erbpachtgeber ein Grundstück und zahlt einen einen Erbbauzins von vier bis sechs Prozent für die gesamte Laufzeit - meist 99 Jahre. Vorteil: Es fallen keine Kosten für den Erwerb des Grundstücks an.